Ein Defibrillator für das Dörphus

Großensee, 29.03.17 – Die Senioren-Union überrascht Großensee mit einem besonderen Gerät für die Erste Hilfe, ein High-Tech-Instrument, mit dessen Unterstützung Leben gerettet werden kann.

Vertreter der ortsansässigen Vereine und Organisationen, die regelmäßig mit Trainings und Versammlungen das Dörphus nutzen, hatten die Gelegenheit, den Umgang mit einem medizinischen Gerät kennen zu lernen.

Für Notfälle steht an exponierter Stelle demnächst ein Defibrillator bereit. Der automatisierte externe, umgangssprachlich „Laiendefibrillator“ („AED“) kann ohne medizinische Kenntnisse benutzt werden und unterstützt bei der Ersten Hilfe, den Patienten in Ergänzung mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung zu versorgen, bis Rettungsdienst und Notarzt eingetroffen sind.

Knut Harder von der DLRG Stormarn demonstriert die Herzdruckmassage und den Einsatz des Defibrillators.

In dem Nachmittags-Seminar simulierte Knut Harder – Vorsitzender der DLRG Stormarn – zusammen mit Adolf Assmann – Vorsitzender der Senioren-Union Großensee mithilfe eines Dummy-Patienten und einem vorbereiteten Übungsgerät einen Notfall. Wichtig sei, dass der Ersthelfer bei Auffinden eines Verunglückten sofort mit der Notversorgung beginnt, so Knut Harder.

Knut Harder nimmt den Defibrillator in Betrieb.

Er soll dabei andere Personen anweisen, den Notdienst über „112“ zu informieren und ununterbrochen weitermachen. Sogleich wird der Defibrillator in Betrieb genommen. Über einen eingebauten Lautsprecher werden Sprachanweisungen gegeben, was man machen muss. Eine Software in der AED analysiert nach Anlegen von zwei Elektroden auf den Brustkorb des Patienten den Herzrhytmus und erkennt automatisch, ob sie mit Abgabe von Elektroschocks in Aktion treten muss. Zudem gibt das Gerät in regelmäßigen Abständen weitere Sprachanweisungen zur Herz-Druckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung. Es kann nichts verkehrt gemacht werden, so Knut Harder und holte im Anschluss an seine Vorführung sogleich die Anwesenden an den „Ort des Geschehens“ für einen „Schnupperkurs“.

Adolf Assmann von der Senioren-Union und Knut Harder übergeben den Defibrillator Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers.

Der Defibrillator wird von der Senioren-Union Großensee der Gemeinde zum Gebrauch für die Besucher des Dörphus zur Verfügung gestellt und nach Einrichtung eines geeigneten und gesicherten Platzes in Betrieb genommen. Die fachgerechte Wartung übernimmt die DLRG Stormarn.

 

 

Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers war der Erste, der einen Reanimationsversuch mit dem Defibrillator unternahm. Knut Harder beantwortet Fragen.

Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers und der Gemeinderat begrüßten einstimmig bei einer vorangegangenen Gemeinderatssitzung die Aufstellung des Gerätes.

 

 

Jahreshauptversammlung des SSV Großensee

Großensee, 17.02.17 – Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Spiel- und Sportverein Großensee e.V. wurde in den Sportgarten eingeladen. Wegen der grassierenden Erkältung- und Grippewelle gab es einige Absagen, auch von Mitgliedern, die geehrt werden sollten.

Zu Beginn wurde der zwei im vergangenen Jahr verstorbener Mitglieder in einer Schweigeminute gedacht: Leonhard Hundsdoefer, gestorben im Alter von 82 Jahren und Helmut Greve, gestorben im Alter von 94 Jahren.

Nach dem Bericht des Ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Schmidt, unter anderem mit Worten zur Entwicklung der Mitgliederzahlen – es gab 364 und damit 32 weniger als im Vorjahr – sowie Aufzählung der wichtigsten Ereignisse – das traditionelle Grünkohl-Essen für Ehrenmitglieder und Spartenleiter, die Teilnahme an der Ferienaktion der Gemeinde und dem Dorffest – gab es Zusammenfassungen der Aktivitäten der Sparten Fußball, Gymnastik, Kinder-Turnen, Tanzen, Leichtathletik, Volleyball, Kung-Fu und Yoga. Letztere war im Berichtsjahr neu hinzugekommen.

Der SSV hat eine Website

Der Verein präsentiert sich im Internet jetzt mit einer Web-Site. Unter https://sportverein-grossensee.jimdo.com kann man sich über die Aktivitäten und das Sportangebot informieren. 

Die Versammlung wurde fortgesetzt dem Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung des Vorstands.

Gruppenbild der Geehrten mit Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers (3.v.l), 3. Vors. Susanne-Kathrein Bern und 1. Schriftführerin Pamela Cohrs (2. u. 4. v.l.) sowie 1. Vors. Karl-Heinz Schmidt (3.v.r)

Mit dem Grußwort des Bürgermeisters Karsten Lindemann-Eggers, der die gute Zusammenarbeit des Sportvereins mit der Gemeinde lobte, sowohl bei der Ausrichtung des Dorffestes, als auch bei der Teilnahme am Ferienprogramm, klang das Bedauern über die schwindenden Mitglieder-zahlen mit. Zu Überlegen sei, wie man Kinder und Jugendliche für die Teilnahme am Sport im und mit dem Angebot des SSV Großensee motivieren könne. Eine Option könnte sein, für Großenseer Kinder in den zum Schulverband gehörenden Sporteinrichtungen entsprechende Programme des Vereins anzubieten.

Susanne-Kathrein Bern als Dritte und Karl-Heinz Schmidt als Erster Vorsitzender nahmen die Ehrungen der langjährigen Mitglieder vor:

Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Stefan Heller, Jutta-Anna Adersson, Gabi Reinke, Tom Reinke, Ruben Paul, Tatjana Paul, Jasmin und Robert Spornhauer,

für 20 Jahre mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet: Steffen Cohrs und Jens Wichmann,

Henrik Cohrs erhielt von der 3. Vorsitzenden die Goldene Ehrennadel
Henrik Cohrs erhielt von der 3. Vorsitzenden die Goldene Ehrennadel

für 25 Jahre mit der Goldene Ehrennadel: Hanna Braun, Norbert und Rosemarie Plath, Henrik Cohrs,

 

 

 

Bernd Zimmermann und Carsten Meins erhielten von Susanne-Kathrein Bern (links) und Karl-Heinz Schmidt (rechts) ein Präsent

und für 40 Jahre: Ralf Hansel, Uwe Paul, Boye, Inge und Dirk Eylmann, Inge Timm (bekam 2x Gold und 1x Silber in der 4×100-Meter-Staffel in der Deutschen Nationalmannschaft bei der Veteranen-Europameisterschaft im Juli 2000 in Finnland), Carsten Meins, Bernd Zimmermann und Thorsten Meins.
 

Die Versammlung schloss mit den Wahlen des zweiten Vorsitzenden Thorsten Meins, der Kassenwartin Bärbel Zwingermann, der zweiten Schriftführerin Ursula Assmann und dem zweiten Kassenprüfer Peter Haufe.


Die Jugendfussball-Sparte des SSV Großensee möchte Mädchen und Jungen von 5-11 Jahren für den Fussball begeistern. Es wird Dienstags und Donnerstags von 17-18:30 auf einer hervorragenden Anlage im Sportpark Großensee in der Hamburger Straße trainiert. „Sitzt Du noch oder spielst Du schon…?“ Wer Lust hat, vorbeizukommen oder noch mehr wissen möchte, kann Günter Jonischkies anrufen: Tel. 04154/6260!

Fotoausstellung mit Musik und Magie verzaubert Großensee

Großensee, 4.11.16 – Schnee und und Väterchen Frost verzauberten Großensee in den letzten Tagen. Zuvor gab es jedoch eine besondere Zauberei: Sigrid Winkler mit ihren Fotografien aus der Natur und Tierwelt in und um Großensee, Corbinian Hoffmann mit eigenen Klavier-Kompositionen über die Jahreszeiten und der Zauberer Jörg Willich faszinierten das Publikum im Großenseer Piccolino. Familie Butt stellte bereits zum vierten Mal ihr Restaurant für eine kulturelle Veranstaltung zur Verfügung.

vlnlr: Pianist Corbinian Hoffmann, Moderator Walter Domscheit, Piccolino-Ehepaar Butt, Zauberer Jörg Willich, Fotografin Sigrid Winkler, im Hintergrund zu sehen ein Teil der Ausstellung. Die Bilder sind zu den vier Jahreszeiten gruppiert und über das Restaurant verteilt. (Foto: Seher Komut)
vlnlr: Pianist Corbinian Hoffmann, Moderator Walter Domscheit, Piccolino-Ehepaar Butt, Zauberer Jörg Willich, Fotografin Sigrid Winkler, im Hintergrund zu sehen ein Teil der Ausstellung. Die Bilder sind zu den vier Jahreszeiten gruppiert und über das Restaurant verteilt.
(Foto: Komut)

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Großenseer lauschten nach Begrüssungsworten und einem Interview mit der Fotografin über ihre ausgestellten Natur- und Tierfotos den Klängen von Corbinian Hoffmann mit seinem Stück „It´s summertime oder Hoffmanns Sommer“. Der 12-jährige Pianist überraschte das Publikum mit seiner leidenschaftlich und gefühlvollen Darbietung der selbst komponierten musikalischen Interpretation des Sommers. Zu weiteren eigenen Kompositionen bis hin zu seinem „Hoffmanns Winter“ applaudierte das Publikum herzlich und forderte sogar noch eine Zugabe des Schülers. Corbinian bekommt seit einem halben Jahr Klavierunterricht und spielt in der 7. Klasse der Trittauer Hahnheide-Schule seit kurzem auch in der Schulband.

Walter Domscheit stellt den 12-jährigen Pianisten Corbinian Hoffmann vor. Der talentierte Schüler komponiert seine vorgestellten Stücke selbst. Sie interpretieren die vier Jahreszeiten (u.a. "It´s summertime oder Hoffmanns Sommer"),  im Hintergrund zu sehen ein Teil der Ausstellung. Die Bilder sind zu den vier Jahreszeiten gruppiert und über das Restaurant verteilt. (Foto: Seher Komut)
Walter Domscheit stellt den 12-jährigen Pianisten Corbinian Hoffmann vor. Der talentierte Schüler komponiert seine vorgestellten Stücke selbst. Sie interpretieren die vier Jahreszeiten (u.a. „It´s summertime oder Hoffmanns Sommer“), im Hintergrund zu sehen ein Teil der Ausstellung. Die Bilder sind zu den vier Jahreszeiten gruppiert und über das Restaurant verteilt.
(Foto: Seher Komut)

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zauberer Jörg Willich zog das Publikum in seinen Bann mit Magie und verblüffenden Tricks. Ein Transparent mit dem Text „Unser bezauberndes Großensee – eine Idylle, die ihresgleichen sucht“ zerschnitt er Wort für Wort, zeigte die einzelnen Schnippsel, zerknüllte sie und zog sie doch in einem Stück wieder aus seiner Faust heraus. Natürlich nahm er einzelne aus dem Publikum mit und ließ sie seine Zaubertricks mit ihrer Hilfe beenden. 

Zauberer Jörg Willich zerschneidet "Unser bezauberndes Großensee  - eine Idylle, die ihresgleichen sucht"  Wort für Wort und ziehts in einem Stück wieder aus seiner Faust heraus. (Foto: Seher Komut)
Zauberer Jörg Willich zerschneidet „Unser bezauberndes Großensee – eine Idylle, die ihresgleichen sucht“ Wort für Wort und ziehts in einem Stück wieder aus seiner Faust heraus.
(Foto: Seher Komut)

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung „MAGISCHES GROSSENSEE“ ist weiterhin zu sehen täglich außer Dienstag zu den Öffnungszeiten von 12 – 22:00 Uhr im Piccolino Ristorante, Trittauer Str. 19, in 22946 Großensee. Die ausgestellten Fotos sind dort selbstverständlich auch zu erwerben, dazu noch zahlreiche Motive auf Post- und Klappkarten, sowie ein Adventskalender mit Motiven aus der Großenseer Natur hinter den Türchen.

Ein Motiv der Ausstellung ist auch im "Großensee-Kalender 2017" enthalten: Der Seeadler landet auf dem Eis des Großensees. (Foto: Sigrid Winkler)
Ein Motiv der Ausstellung ist auch im „Großensee-Kalender 2017“ enthalten: Der Seeadler landet auf dem Eis des Großensees.
(Foto: Sigrid Winkler)

 

 

 

 

 

 

 

Der Großenseer Adventskalender verbirgt fotografische Überraschungen von Sigrid Winkler. (Foto: Sigrid Winkler)
Der Großenseer Adventskalender verbirgt fotografische Überraschungen von Sigrid Winkler.
(Foto: Sigrid Winkler)

 

 

 

 

 

 

Der große „Großensee-Kalender 2017“ im Format A3, der neben Bildern aus dem Ort auch einige der ausgestellten Motive enthält, ist für 10€ weiterhin im Restaurant, in der Geschäftsstelle des Hahnheider Landboten, Poststr. 13, 22946 Trittau oder bei Walter Domscheit, Tel. 04154/8042688 (Versand zzgl. Porto) erhältlich.

Großensee-Kalender für 2017 ist fertig!

Großensee, 19.10.2016 – Die Großenseer Sigrid Winkler und der Journalist Walter Domscheit stellten auf dem zweiten Creativ-Markt

Sigrid Winkler und Walter Domscheit stellen den gemeinsam produzierten Grossensee-Kalender 2017 vor (Foto: Seher Komut)
Sigrid Winkler und Walter Domscheit stellen den gemeinsam produzierten Grossensee-Kalender 2017 vor (Foto: Seher Komut)

Anfang Oktober im Großenseer Dörphus ihren Großensee-Kalender 2017 vor. Großformatig zeigt er in Szene gesetzte lebendige Tier und Vogelwelt in den Frühlings- und ersten Sommermonaten in Großensee und der wunderschönen Landschaft um den Großensee herum. Sigrid Winkler entdeckt und fotografiert leidenschaftlich bei fast täglichen Exkursionen mit ihrer Kamera und dem Riesen-600mm-Objektiv. Bewundernswert ihr Seeadler, der gerade auf dem Eis des Großensee gelandet ist und das lebendige und aktionsreiche „Graugänse-Ballett.

Sigrid Winkler mit ihrer Kamera und 600-mm-Objektiv (Foto: Walter Domscheit)
Sigrid Winkler mit ihrer Kamera und 600-mm-Objektiv (Foto: Walter Domscheit)

Walter Domscheit ist seit Jahren rund um den Großensee unterwegs und produzierte unter anderem mit Unterstützung des Großenseer Naherholungs- und Kulturvereins Aufnahmen des Großensees aus ungewöhnlicher Perspektive von einer knapp 30 Meter hohen Hebebühne.

Walter Domscheit auf Hubwagen (Foto: Seher Komut)
Walter Domscheit auf Hubwagen (Foto: Seher Komut)

Den Großensee-Kalender 2017 im Querformat DIN A3 mit 13 Motiven zum Preis von €10 gibt es in limitierter Auflage beim

  • Hahnheider Landboten, Poststraße 13 in Trittau,
  • dem Piccolino Ristorante in der Trittauer Str. 19 in Großensee
    jeweils zu den Öffnungszeiten und
  • dem Sportgarten des SSV Großensee in der Hamburger Str. in Großensee Mittwochs und Donnerstags ab 19 Uhr und an den Wochenenden bei Spielbetrieb.

Die Herausgeber bemühen sich um weitere Ausgabestellen, wer solches gerne anbieten, oder sich den Kalender per Post für Extraporto von 2,80€ zusenden lassen möchte, wende sich bitte an Walter Domscheit, Telefon 04154/8042688 oder per Email an info@grossensee-aktuell.de

Das Deckblatt zeigt einen Blick über den tiefblau strahlenden Großensee auf das gegenüberliegende Dorf: Im Januar mit geht es los mit einem grade gelandeten Seeadler auf dem zugefrorenen Großensee.

Blick über den tiefblauen Großensee aufs Dorf
Blick über den tiefblauen Großensee aufs Dorf (Foto: Walter Domscheit)
Seeadler auf dem zugefrorenen Großensee
Seeadler auf dem zugefrorenen Großensee (Foto: Sigrid Winkler)

Der Februar und die ersten Monate des Jahres stellen die erwachende Natur mit den ersten Sonnenanbetern und dem Graugänseballett eindrucksvoll dar.

Graugänseballett
Graugänseballett (Foto: Sigrid Winkler)

Ein Osterfeuer leitet in den Sommer über, von dem die weiteren Kalenderblätter einen auf den Betrachter zugehenden jungen Fuchs zeigen und die Dexterkuh „Arielle“, die stolz ihr grade geborenes Kälbchen umsorgt.

Dexterkuh Arielle betreut ihr erstes Kalb (Foto: Walter Domscheit)
Dexterkuh Arielle betreut ihr erstes Kalb (Foto: Walter Domscheit)

Im Kontrast dazu strahlen die Folgemonate die Ruhe und Idylle des Dorfes aus mit ihren alten und schönen Bauernhäusern und dem „Alten Dorfkrug aus“.

Alter Dorfkrug (Foto: Walter Domscheit)
Alter Dorfkrug (Foto: Walter Domscheit)

Letztlich gibt es im Spätherbst noch einmal einen Blick auf die Schönheit des Großensees in seiner gesamten Länge und schließt im Dezember mit einem Blick hinüber über den gefrierenden See auf das verschneite Dorf.

Der Großensee im Herbst (Foto: Walter Domscheit)
Der Großensee im Herbst (Foto: Walter Domscheit)

Aus dem Verkaufserlös einer kleinen limitierten Auflage sollen weitere Ausgaben Grossensee-Aktuell unterstützt werden. Vierteljährlich berichtet das Blatt, das in Eigeninitiative von Walter Domscheit ohne Werbung und kostenlos an alle Haushalte im Dorf verteilt wird, über lokale Ereignisse, Vereinsjubiläen und Personalien, aktuell über den Großenseer Umberto Fortunato, der demnächst für seine über 250 Blutspenden im Hamburger Rathaus geehrt werden soll und von einem besonderen Jubiläum, dem 25. Jahrestag einer bis zum heutigen Tag noch aktiven „Alte-Herren“ – Fußballmannschaft. Der langjährige Torwart Fritz Maaß stand mit 82 (!) bei dem Gast-Freundschaftsspiel gegen den SV Siek sogar noch im Tor und überstand die ihm gewährten 10 Minuten mit seinen noch immer eindrucksvollen „Paraden“!

Kurz vor Weihnachten soll eine Sonderausgabe erscheinen, in der es einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf des kommende Jahr geben wird, wieder mit einer Einladung an alle Großenseer, mitzumachen mit dem, was sie zu erzählen haben!

Jeden Monat gibt es online dazu Impressionen mit weiteren Bildern: Oktober https://grossensee-aktuell.de/?page_id=1523

Erntedank auf dem Bauernhof

Großensee, 2. 10.16 – „Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen!, so die erste Zeile des wohl bekanntesten Kirchenlieds in deutscher Sprache. „Mit den Händen danken“ wird zum Leitthema der Predigt im Gottesdienst zu Erntedank in der Scheune des Großenseer Landwirts Lindemann-Eggers.

Foto: Sigrid Winkler
Foto: Sigrid Winkler

Helfende Hände tragen viele Spenden für ein farbiges aber schlichtes Bild von Erntegaben vor dem Altar zusammen, über dem ein Kreuz aus Blättern und roten Blüten hängt. Zur Eingangsmusik „Oh when the saints go marching in“, intoniert vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hoisdorf und

Kinder mit ihrem Bollerwagen voller Gaben ziehen in den Gottesdienst ein
Kinder mit ihrem Bollerwagen voller Gaben ziehen in den Gottesdienst ein

unter Leitung von J. Stache, ziehen Kinder des Kindergartens mit einem kleinen Bollerwagen mit ihren Gaben
in den Gottesdienst ein. Es ist rundherum alles festlich geschmückt.

 

Auch eine historische Kutsche schmückt die Scheune Foto: Sigrid Winkler
Auch eine historische Kutsche schmückt die Scheune
Foto: Sigrid Winkler

Die geräumige Scheune für die Unterbringung von landwirtschaftlichem Gerät ist als solche fast nicht mehr wieder zu erkennen. Tags zuvor haben die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr die Halle geräumt, saubergemacht, Bänke aufgestellt und mit viel grünen Zweigen die Hallenwände geschmückt. Vom Hof

Eine Kutsche ist für den Erntedank-Gottesdienst von Hundsdoerfer-Pokupic zur Verfügung gestellt worden
Eine Kutsche ist für den Erntedank-Gottesdienst von Hundsdoerfer-Pokupic zur Verfügung gestellt worden

Hundsdoerfer-Pokupic haben sie eine Kutsche durchs Dorf hereingezogen, die neben dem Altar den Raum dekoriert. Nach der Begrüßung durch Pastor Denecke beginnt der Gottesdienst mit dem schon traditionell auch in den Gottesdiensten des Dorffestes von dem Kinderchor gesungenen Lied „Wir feiern heut‘ heut
ein Fest“.

Im Wechsel wird mit den Gottesdienstbesuchern das „Lob der Schöpfung Gottes gesprochen“, interessant ist die sehr moderne Fassung des Psalms „Lobe den Herren, meine Seele“, von den Konfirmanden mit Pastor Denecke 2015 bei einer Freizeit erarbeitet. Darin heißt es unter anderem „Du bist so unbeschreiblich schön, mit Mr. Stylish in Person“ oder „Du machst vom Himmel alles nass, und lässt es auf die Berge regnen… die Erde saugt es völlig auf und bringt hervor ganz neues Leben“.

Ähren für die Erntekrone spendeten die Landwirte Eylmann, Lindemann-Eggers und Puls

Pastor Denecke erklärt die Zusammensetzung der Erntekrone, aus Spenden verschiedener Getreidesorten der Großenseer Landwirte Eylmann, Lindemann-Eggers und Puls aus Grande. Von Gemeindemitgliedern kunstvoll gebunden und geschmückt mit Unterstützung der Floristin Nadine Gläsemann aus Eichede.

Hanna Braun bedankt sich bei Nadine Gläsemann für ihre Mithilfe beim Binden der Erntekrone

Nicht  ganz einfach, die einzelnen Ähren den Getreidesorten zuzuordnen, gibt er zu und holt sich die Erklärung von einigen Kindern, die unter der Krone sitzen und sie tatsächlich korrekt geben.

Die Zusammensetzung der Erntekrone hat folgende

Die Erntekrone mit Ähren aller Getreidearten
Die Erntekrone mit Ähren aller Getreidearten

Bedeutung, sagt der Pastor „gab

es viel Regen zur Erntezeit, sind die Halme und Ähren grau. Gab es wenig Sonne im Juni, sind die Körner in den Ähren klein geblieben. So war es in diesem Jahr“ – und „das bedeutet nicht nur für die Bauern wenig Ertrag, sondern für uns alle wenig Brotgetreide im Angebot, folglich hohe Preise und weniger Brot fürs Geld“ ist seine Schlussfolgerung. Die Kollekte des Erntedankfest-Gottesdienst wird zum Lied „Nun danket alle Gott“ für „Brot für die Welt“ gesammelt. Das Brot auf dem Altar, gebacken und gespendet von der Bäckerei Zingelmann in Lütjensee, bekommt besondere Erwähnung, hat es doch eine zentrale Bedeutung in Ernährung und liturgisch im Gebet.

f_mg_8410In der Predigt werden zehn Verse des zweiten Korinther-Briefes unter die Lupe genommen „Wie Christen geben sollen“. Hier heißt es unter anderem in Vers 7 „So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt“ und im nächsten Vers „Er wird euch dafür alles schenken, was ihr braucht, ja mehr als das. So werdet ihr nicht nur selbst genug haben, sondern auch noch anderen von eurem Überfluss weitergeben können.“

„Man muss ein realistisches Gespür dafür entwickeln, was wir zum Leben brauchen und wie viele Menschen es wohl gibt, die sich das „täglich Brot“ nicht mehr leisten können. Wer dieses Gespür hat, weiß, warum wir für die Selbsthilfeprojekte von „Brot für die Welt“ sammeln, bittet im Vaterunser bewusster ums „täglich Brot“ und wünscht sich, dass wieder mehr Menschen dieses Gespür entwickeln – auch zu Gunsten guter politischer Entscheidungen“ resümiert Pastor Denecke.

Hanna Braun liest die Epistel, organisiert alles zum Gelingen des Erntedankfest-Gottesdienstes und hat selbst zum Schluss noch Gelegenheit, den Helfern und allen zu danken, die für das Fest gespendet haben.

Zwei Lieder trägt der Tymmo-Singkreis im Gottesdienst bei, „Freuet euch der schönen Erde“ und den „Festgesang“, Pastor Denecke lobt das großartige Engagement der Chormitglieder, die letztens in vielen Gottesdiensten hintereinander aufgetreten sind, dazu schon eine große Portion Spaß an der Sache erforderlich ist.

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hoisdorf schließt mit dem Song „I will follow him“ und erntet einen riesigen Applaus.

Ein fröhlicher Treff mit Smalltalk und kräftiger Erbsensuppe gibt der Feier einen schönen Abschluss.

Erntedankfest in Großensee

In diesem Jahr gibt es eine neue Erntekrone.

Das Erntedankfest findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 2. Oktober in Großensee statt. Wie zuletzt vor drei Jahren, wird die Scheune auf dem Hof Lindemann-Eggers dafür mit Unterstützung der Großenseer Jugendfeuerwehr freigemacht. Geschmückt wird der Raum mit Getreide- und Erntegaben. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst mit Pastor Jörg S. Denecke vom Kindergarten Großensee, dem Tymmo-Singkreis der Kirchengemeinde und dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hoisdorf unter der Leitung von J. Stache. Beginn ist um 10 Uhr! Im Anschluss wird zu einer Portion Erbsensuppe eingeladen.

Die Erntekrone ist für diesen Anlass von Frauen der Kirchengemeinde mit Hilfe der Floristin Nadine Gläsemann aus Eichede neu gebunden und mit Apfeln und bunten Schleifen geschmückt worden. Die Bedeutung und den Grund für die jährliche Erneuerung erklärt Pastor Denecke so:

„Mir haben Bäuerinnen in einer Nachbargemeinde, in der jedes Jahr eine neue Erntekrone gebunden wird, stolz vermittelt, sie zu „lesen“. Hat das Jahr viel Sonne gehabt, hat die Erntekrone dicke Ähren und eine fast goldene Farbe. Gab es viel Regen zur Erntezeit, sind die Halme und Ähren grau. Gab es wenig Sonne im Juni, sind die Körner in den Ähren klein geblieben. So war es in diesem Jahr – und das bedeutet nicht nur für die Bauern wenig Ertrag, sondern für uns alle wenig Brotgetreide im Angebot, folglich hohe Preise und weniger Brot fürs Geld …
so zeigt uns die Erntekrone, die in unserer Kirchengemeinde, wie schon vor drei Jahren in Großensee, wieder neu gebunden wird, dass wir alle auf Gottes Segen angewiesen sind und nicht nur die Bauern. In dieser Weise lädt die Erntekrone in jedem Jahr dazu ein, ein realistisches Gespür dafür zu entwickeln, was wir zum Leben brauchen und wie viele Menschen es wohl gibt, die sich das „täglich Brot“ nicht mehr leisten können. Wer dieses Gespür hat, weiß, warum wir für die Selbsthilfeprojekte von „Brot für die Welt“ sammeln, bittet im Vaterunser bewusster ums „täglich Brot“ und wünscht sich, dass wieder mehr Menschen dieses Gespür entwickeln – auch zu Gunsten guter politischer Entscheidungen.

Erntedank war früher eine Feier des ganzen Dorfes – und die Kirche kam dazu. Heutzutage gibt es zwar noch Dörfer, aber auch hier haben die wenigsten Menschen noch ihren „Broterwerb“ in der Landwirschaft. So scheint mir das frühere Erntefest vielerorts als eine Tradition, die hauptsächlich von den Kirchengemeinden aufrechterhalten wird. Und die meisten Menschen sind weit davon entfernt, sich existenziell davon abhängig zu fühlen, dass Gott sein „Gedeihen“ zu unserer Arbeit gibt, damit wir leben können.

Grund genug gäbe es allerdings, sich dieses Gefühl wieder anzueignen, um nicht nur „die Politik“ dafür verantwortlich zu machen, dass das „täglich Brot“ im nächsten Jahr vermutlich wieder teurer wird. Na-türlich sorgen auch politische Entscheidungen dafür, dass weltweit kleine Höfe aufgegeben werden, weil sie die von der Landwirtschaft lebenden Familien nicht mehr ernähren – geschweige denn helfen, das Schulgeld für die Kinder aufzubringen. Natürlich sind auch politisch erwirkte Handelsabkommen und abhängig machende Verträge neben Krieg und Verfolgung die häufigste Fluchtursache. Aber dass wir auf „gedeihen“ angewiesen sind, dass nur Gott geben kann, sollten wir trotzdem nicht unterschätzen – und an der Erntekrone kann man das sehen!“

Foto: Festlich geschmückter Altar und Erntekrone eines früheren Erntedank-Gottesdienstes in Großensee (hfr/H.Roick)

Feriennachmittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Großensee!

Großensee, 10.08.16 – Eines der Highlights des Ferienprogramms ist doch immer wieder der Tag bei der Freiwilligen Feuerwehr Großensee. Zwei Dutzend Kinder wurden angemeldet und bei etwas Sonnenschein ging es dann los: Eine Übung im Wald am Großensee, mit Wasserentnahme aus dem See und „Waldbrand löschen“, Atemschutzübung mit Krabbelparcour im Dörphus, Schnitzeljagd im Dorf und verschiedene Übungen auf dem Festplatz hinter dem Dörphus. Bis zum frühen Abend sind alle Kinder beschäftigt und können in jeweils kleinen überschaubaren Gruppen alle Übungen hintereinander mitmachen. Vor dem Abholen Abends um 19 Uhr von den Eltern gibt es noch Grill und Feuerkorb im Hof des Dörphus.

Jugendfeuewehr, Handsirene
Lena von der Jugendfeuerwehr gibt mit einer alten Handsirene das Signal zum Beginn der Feuerwehrübungen

Unter Leitung von Wehrführer Frank Claren hatten sich Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr und Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für die Betreuung und Ablauf des Ferienprogramms zur Verfügung gestellt.

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Die Helferinnen und Helfer der Jugendfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Großensee stellen sich im Hof des Dörphus den Kindern vor
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Im Hof des Dörphus macht Wehrführer Frank Claren die Kindern mit ihren Betreuern bekannt
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Der Nachmittag war gut vorbereitet. Am Anmeldetisch verteilten Helfer der Jugendfeuerwehr kräftige Sicherheitshandschuhe und Namensschildchen für jedes Kind