Tymmo-Advent wieder mit traditionellem Weihnachtsmarkt

Schauspieler Fabian Harloff liest „Ein Weihnachtsmärchen“ frei nach Charles Dickens für Kinder und Kindgebliebene

Was? Tymmo-Advent – traditioneller Weihnachtsmarkt 
Wann? Am 2. Dezember 2017 von 11:00 – 19:00 Uhr
Wo? Tymmo-Kirche, 22952 Lütjensee, Möhlenstedt 7a, vor und in der Kirche
Der Eintritt ist frei

Rund um die Tymmo-Kirche wird der Weihnachtsmarkt stattfinden (Foto: hfr/Michael Florian)

Die Idee, den seit Jahrzehnten bekannten Lütjenseer Weihnachtsmarkt nach einigen Jahren Pause wieder aufleben zu lassen, entstand im Dezember 2016. Viele Einwohner haben die heimelige Atmosphäre des Marktes, der seit rund 30 Jahren um die Tymmo-Kirche herum stattfand, vermisst.
Nun wird es am Samstag 02.12.2017 ab 11 Uhr zum 1. Advent eine Neuauflage geben, mit allerlei Bekanntem und Neuem.

Das Programm des Weihnachtsmarkts
Das Programm des Weihnachtsmarkts

Der Weihnachtsmarkt vor der wunderschönen Kulisse der Tymmo-Kirche Lütjensee hat seinen ganz besonderen Reiz!
Zehn heimelig dekorierte Buden, kreisförmig platziert vor der Kirche auf dem Kirchberg, die festliche Weihnachtsbeleuchtung, ein Rahmenprogramm in der Kirche und ein Nostalgie-Karussell werden die Augen der Besucher zum Leuchten bringen.
Das Angebot ist durch viele ortsansässigen Unternehmen abgerundet und versüsst den Beginn der Vorweihnachtszeit mit Deko, Krapfen, Mutzenmandeln, Eierpunsch, Glühwein, Bratwurst, Waffeln, Kaffee und Kuchen und vieles mehr. Geschenkideen wird es zuhauf geben, wer noch Adventsgestecke und -kränze benötigt, wird mit solche mit wunderschönen Kreationen finden.
In der Kirche selbst werden ein Weihnachtsbasar mit Selbstgemachtem, ein Café mit Selbstgebackenem und ein Programm mit Gesang, Tanz, Lesungen und Kunst weihnachtliche Stimmung verbreiten.
Begonnen wird um 11 Uhr mit einem festlichen Eröffnungskonzert, für das bereits namhafte Künstler gewonnen werden konnten. Außerdem gibt es wieder eine riesige Tombola des Fördervereins mit vielen tollen Preisen für Jung und Alt. Für die Kleinsten wird es viele Überraschungen und Vorführungen geben. Alle Beteiligten freuen sich auf einen Tag voll schöner Begegnungen und einen gemeinsamen Beginn der Vorweihnachtszeit!

Der Kindergarten-Förderverein unter Leitung ihrer Vorsitzenden Juliane Ebert, veranstaltet zusammen mit der Kirchengemeinde den Weihnachtsmarkt, der den Ort Lütjensee, dessen Einwohner, Gewerke und Vereine in den Vordergrund stellen soll.
„Ein Weihnachtsmarkt von Lütjenseern, mit Lütjenseern für Lütjenseer“ so die Vorsitzende. Ortsansässige Vereine, Geschäfte und Personen gestalten den Beginn der Vorweihnachtszeit. Den Organisatoren wurde eine unglaubliche Anteilnahme und Hilfsbereitschaft von Seiten der Gemeinde, der Kirche, des Kindergartens, der Vereine und unzähligen Freunden und Bekannten zuteil.

Programm:
11 Uhr festliches Eröffnungskonzert mit Katharina Maria Kagel u.a.,
13 Uhr Märchenerzählerin Helga Oehme,
14 Uhr Tanzfeen und Tanzelfen, Ltg: Günter Klose,
um 15 Uhr kommt der Weihnachtsmann,
15:30 Uhr „Hektor der Gaukler“ – Zaubershow, 16:30 Uhr Fabian Harloff liest „Ein Weihnachtsmärchen“ frei nach Charles Dickens für Kinder und Kindgebliebene,
17 und 18 Uhr Trittauer Gesangsverein e.V. Ltg: Waldemar Majewski und
um 19 Uhr Posaunenchor Volksdorf Ltg: Sabine Krae.

Yoga in Großensee geht weiter!

Über den nahtlosen Übergang für die Leitung der Yoga-Gruppe freut sich der Vorstand des Spiel- und Sportverein Großensee e.V. (SSV). Vor knapp einem Jahr richtete der SSV die Yoga-Sparte ein und erhöhte damit sein Angebot mit dieser attraktiven Sportart. Nun erfolgte der Wechsel, die bisherige Leiterin Käthe Ilemann hat die Gruppe mit dem Yoga-Stil „Ashtanga“ aufgebaut und hört nun zum Bedauern aller Seiten aus persönlichen Gründen auf.

Wechsel bei der Yoga-Betreuung in Großensee: Susanne Bern ( vorne links) und Karl-Heinz Schmidt vom Vorstand des SSV Großensee (vorne rechts) übergeben die Yoga-Gruppe von Käthe Ilemann (vorne 2.v.l) an Maria Schreckenberg (vorne 3.v.l)

Eine Nachfolgerin fand sich zum Glück sehr schnell. Vor Kurzem grade Neu-Großenseerin, meldete sich Maria Schreckenberg und stellte sich als Yoga-Lehrerin vor. Die Gruppe wird nun von ihr weitergeführt, als Erweiterung möchte die neue Leiterin den Yoga-Stil „Hatha“ vorstellen, etwas „für die Gesundheit, Figur, innere Ballance und Ruhe“, so Maria Schreckenberg, „Hatha“ fördert das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen, durch Atemübungen und Tiefenentspannung“.

Wechsel bei der Yoga-Betreuung in Großensee: Käthe Ilemann (3.v.l) übergibt an Maria Schreckenberg (5.v.l)

Die Yogastunden finden weiterhin wie gewohnt in der Sporthalle des „Dörphus Großensee“, Hamburger Str. 11 statt und zwar jeden Montag ab 20:15 Uhr. Interessierte können sich vorab gerne unter der persönlichen Mobil-Telefonnummer von Frau Schreckenberg, Mobil 0176 / 229 11 656 informieren oder per Email mit ssv-grossensee-ev@t-online.de.Sport

Der Großensee-Kalender für 2018 ist da!

Großensee, 8.10.2017 – Auf dem „HAND GEMACHT MARKT GROSSENSEE- Kreative aus Großensee und Umgebung stellen aus“, am Sonntag, dem 15.10.17 von 12:00 – 16:00 Uhr, im Dörphus – 22946 Großensee, Hamburger Str. 11 stellen die Fotografen Sigrid Winkler und Walter Domscheit eine neue Ausgabe des „Großensee-Kalenders“  vor. Für das Jahr 2018 haben sie für das „Doppel-DIN A4“ – Format 24 Motive für die jahreszeitliche Wanderung durch das „beschauliche Dorf“ ausgesucht. 
 
Beide sind jahrein, jahraus mit ihren Kameras unterwegs, mit unterschiedlichen Interessen und Blicken. Sigrid Winkler fängt mit ihrem 600-mm Teleobjektiv weit entfernte Momente ein, ihr geübter Blick entdeckt ein im Raps verstecktes Braunkehlchen, beobachtet einen Seeadler, der von einem Schwarm Wildenten mutig auf seinen Platz auf einem Baum auf der Insel im Großensee verwiesen wird. Erntearbeiten stehen genauso in ihrem Blick wie mystische Nebelschwaden auf dem herbstlichen See und das „Boot im Nebel“. 
 
Grossensee-Kalender 2018 August – Fütterung von Rauchschwalben in einer Großenseer Kate (Foto: Sigrid Winkler)
 
Walter Domscheit zeigt in seinen Fotografien einen Blick auf den See an einem ganz frühen Morgen beim ersten Licht, Spuren in einem dünnen Hauch von Schnee auf dem zugefrorenen See, Kinder und Jugendliche beim Schneeräumen auf dem Soll für ihr Hockey-Spiel. Ein neues Foto vom See aus großer Höhe entstand in diesem Herbst, bei einem Jubiläumsfest des Großenseer Naherholungs- und Kulturvereins von einer hydraulischen Hebebühne aus, die auf einem Hügel des ABC-Campingplatzes aufgestellt war. Ein Ensemble eines Bauernhauses und ein zur Jahrhundertwende gebauter doppelstöckiger Speicher (war zu der Zeit ein Novum für landwirtschaftliche Betriebe) im Ortszentrum zwischen Soll und Großensee runden das Bild eines schönen idyllischen Dorfes ab.
 
Grossensee-Kalender 2018 November – Blick auf den Großensee
 
Der Kalender ist nach dem „HAND GEMACHT MARKT GROSSENSEE“ weiter beim Hahnheider Landboten in 22946 Trittau, Poststr. 13 erhältlich. Er kostet, diesmal ausgestattet mit 24 Fotografien im Format DIN A4 10€. Der Erlös dient dem Projekt „GROSSENSEE-AKTUELL“, einem kostenlosen werbefreien Quartalsblatt mit Geschichten aus dem Ort (www.grossensee-aktuell.de)
 
 

In 7 Monaten von Schweden nach Italien!

Großensee, 25.08.17 – Helena Kagemark und Carlo Magnani haben sich zu zweiten Mal zu Fuß auf eine Tour durch Europa gemacht! Sie waren auf einem Zwischenstopp bei Nadja und Erdal Nedza und der Familie Bern in Großensee zu Gast. Langsam geht es nun – Tag für Tag 15 bis 20 km pro Tag – weiter nach Italien.  
Schaut man in den  Google Routen-Planer, so wird für eine Tour von Göteborg nach Mailand mit dem PKW eine Fahrtzeit von 18 Stunden ermittelt. Helena und Carlo brauchen für dieselbe Strecke von Schweden nach Italien etwas mehr als 7 Monate! Denn sie gehen zu Fuß, langsam und begleitet von ihren zwei Eseln Toni und Aurora Alba.
Am Abend vor der Weiterreise stoßen Erdal und Nadja mit Helena und Carlo an

Sie haben eine Pause eingelegt in Großensee, unterwegs seit Juni diesen Jahres, gestartet in Göteborg. 

Im letzten Jahr waren sie schon einmal hier, auf ihrem Weg von Italien nach Schweden. Da hatten sie bereits den größten Teil hinter sich, als sie Nadja und Erdal in der Lütjenseer Straße trafen. Die boten ihnen sofort an, eine Pause bei ihnen zu machen und auf einer großen Wiese der benachbarten Familie Bern hinter ihren Häusern ihr Zelt aufzubauen und mit ihrem kleinen „mobilen“ Elektrozaun einen Ruheplatz abzustecken.

Eine Freundschaft war geschlossen, eine von vielen, die Helena und Carlo auf ihrer langen Wanderung auch schon im letzten Jahr erleben konnten. „Wir erleben viel Aufgeschlossenheit und Entgegenkommen bei den Menschen, denen wir begegnen“, sagt Helena (46), Schauspielerin in Schweden.

Sie ist mit ihrem Lebenspartner Carlo (48) unterwegs, im Theater in Italien tätig. Sie wandern gern und genießen die Natur, die Ruhe und die Abkehr von der Hektik des Alltags ist für sie verbunden mit der Suche nach innerer Einkehr. Bei den Begegnungen sind stets das Interesse der Menschen im Mittelpunkt an dem, was und warum sie das machen. Die beiden Esel als treue Begleiter ziehen meistens das erste Augenmerk auf sich. Sie sind zudem Helfer für den Transport ihres Reisegepäcks. Immerhin zusammen hundert Kilo! Sie nehmen sich viel Zeit für Gespräche bei Stopps und Pausen, sie möchten ja nicht nur von sich erzählen, sondern einen Gedankenaustausch in Gang bringen. Einen, der Nachhaltigkeit im Sinn mit sich bringt. Dazu pflanzen sie mit den Menschen an den Orten ihrer Begegnung zur Erinnerung Bäumchen. „Es gibt schon einige auf unserem Weg durch Europa,“ freut sich Helena und sie ist überzeugt, dass sie für lange Zeit etwas von  diesen Momenten der Begegnung „erzählen“ können.

In diesem Jahr haben sich Helena und Carlo mit ihren Eseln Toni und Aurora Alba „zu spät“ auf den Weg gemacht. Denn sie kommen erst im Spätherbst an den Alpen an. „Die zu Wintereinbruch zu überqueren, wäre zu gefährlich“ sagt Carlo, daher nehmen sie sich etwas Zeit und pausieren über Winter vor den Alpen, um dann im nächsten Frühjahr den letzten Teil ihrer Wanderung in die Heimat Carlos fortzusetzen.

Grossensee-Aktuell bleibt mit beiden während ihrer Tour in Kontakt und wird immer mal wieder über interessante Erlebnisse, Gedanken und Ideen der beiden berichten. 

Ein heißer Abend mit Tango-Musik

Hoisdorf, 11.06.17 – Ein heißer Abend sollte es werden, mit Tango-Rhythmen und Melodien aus Brasilien, Spanien und dem lateinamerikanischen Raum, versprach Katharina Maria Kagel. Das wurde er allemal! Was sie nicht voraussehen konnte, war das Wetter, es war heiß in Hoisdorf an diesem Abend! Die Klimaanlage in dem neu hergerichteten historischen Saal des Landhaus Hoisdorf schaffte es einfach nicht und so öffnete man doch Seitentüren und Fenster, um Frischluft hereinzulassen, bevor Musiker und Publikum dahin? ?schmelzen mussten. Eine frische Brise nach einem kurz einsetzenden Regenschauer rettete die Situation.

Die Opernsängerin Katharina Maria Kagel hat sich Musiker herangeholt, die nicht nur mit Professionalität, sondern auch mit Begeisterung und Schwung den Tango rüberbringen und mit denen will sie nun den „kühlen Norden“, wie sie sagt, begeistern und mit seinen Melodien anheizen.

Das Tango-Ensemble: Karolina Trojok, Piano, Katharina Maria Kagel, Gesang und Moderation, André Boettcher, Violine, Jurij Kandelja, Bajan

Gleich zu Beginn stellte sie ihr Quartett vor mit Karolina Trojok am Klavier, André Boettcher an der Geige und Jurij Kandelja mit dem Bajan und dem kraftvollen Stück „Oblivion“ von Astor Piazzolla. Der argentinische Komponist blieb im ersten Teil bis zur Pause auch weiterhin im Programm mit dem „Libertango“, dem „Freiheits-Tango“, wie Kagel in ihrer Moderation erklärte und einem „Ave Maria“, das von ihr vorgetragen und gefühlvoll von den drei Instrumentalisten begleitet wurde.

Die instrumentale Zusammensetzung des Ensembles hebt den besonderen Klang der Tango-Musik Piazzollas hervor. Dieser hat mit seinen Kompositionen den „Tango Nuevo“ begründet, den neuen Tango, einer Weiterentwicklung des traditionellen Tangos. Es ist Musik zum Zuhören, wobei die Spieltechnik, sowohl der Violine mit Bogenschlägen, stechende Streicherakzente in hoher Lage, als auch virtuose Bandeonläufe auf dem Akkordeon den Klängen eine neue Note geben, den traditionellen Stil des Tango aber erhalten. Der spezifische Klang des Bandeons wird von dem Ensemble dargestellt mit einem Knopfakkordeon, dem Bajan.

Katharina Maria Kagel nahm ihr Publikum mit auf eine Reise ins Tango-Land

Kagel nahm ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise! Gerade von einem Auftritt in Spanien zurückgekehrt, leitete sie deutlich auch die Inspiration hieraus auf ihre Gäste weiter. Sie unterhielt mit einer sehr interessanten Moderation. Entzückend auch ihr neues Abendkleid, das sie aus Sevilla mitbrachte und sich für diesen Abend aussuchte. Die Arie „Draußen am Wall von Sevilla“ aus Carmen war denn auch gleich das zweite Stück, gefolgt später dann von „The Girl von Ipanema“ und vor der Pause dem ganz deutschen „O donna clara“, das nach ihrer Vorstellung eben Tango ist und deshalb ins Programm aufgenommen wurde.

André Boettcher, Violine und Jurij Kandelja, Bajan

Instrumental wurde der erste Teil bereichert mit dem „Bolero“ einem spanischen Tanz gespielt mit Violine und Piano, einem Tango-Potpourri mit „El Choclo“, Cumpasita und dem „Kriminal Tango“ mit Violine und Bajan und ein Solo auf dem Bajan mit „Blühender Mai“, den Titel Kagel ankündigte mit „Blühender Tango in Hoisdorf“. Das man mit einem Instrument wie dem klangvoluminösen Bajan auch Flüstern kann, stellte Jurij Kandelja eindrucksvoll unter Beweis. Einen „feurigen Rausschmeißer“, so Kagel in der Ankündigung, präsentierten die drei Instrumentalisten mit „Tico Tico“.

Nach einer Pause, in der das Landhaus Hoisdorf Getränke und Tapas anbot, überraschte das Quartett mit sehr anspruchsvollen Stücken, die ihr ganzes Können herausforderten und sie zu einer ansehnlichen musikalischen Größe wachsen ließ: Einem „Sonnenaufgang“ komponiert und arrangiert von Jurij Kandelja und dem „Nimrod in b-dur“ aus den Enigma-Variationen von dem britischen Komponisten Edvard Elgar. Kagel brillierte mit der kunstvollen Darbietung des Stücks, das eigentlich ein Orchesterstück ist, aber für den Gesang umgeschrieben wurde und mit Vokalisen, mit Vokalen ausgefüllten Tönen, gesungen wird, im lateinamerikanischen Raum weit verbreitet. Höhepunkt der „Trilogie“ der „Tango pour Claude“, einem Stück von dem weltbekannten Jazzspieler Richard Galliano. Karolina Trojok, André Böttcher und Jurij Kandelja glänzten in feuerigem Zusammenspiel und dem sich gegenseitig zuleitenden Passagen.

Jurij Kandelja mit dem Bajan, einem Knopfakkordeon

Nachdem Kagel in der mittlerweile „blauen Stunde“ zum „atemlosen Küssen“ mit „Besa me mucho“ aufforderte – Publikum blieb gelassen „norddeutsch“ – ging es zu „unseren gefiederten Freunden“: Jurij Kandelja präsentierte auf seinem Bajan zwei recht amüsante eigene Kompositionen in „El pollo Ricardo“ und „im Hühnerhof“, in denen er in Anlehnung zu den Erlebnissen seiner Kindheit auf dem elterlichen Bauernhof, vom Ränkespiel der Hühner und des Hahns phantasiert. André Boettcher brachte mit seiner Geige und einem abschließenden Nachahmen ihres Gesangs das zu Gehör, was wohl eine eine Lerche bei ihrer Rückkehr aus dem Süden aus der Höhe beobachtet. Auch mit diesem Stück zeigte er die Vielfalt von Klängen, die mit einer Geige zu spielen sind. Karolina Trojok stärkte ihn mit ihrer Klavierbegleitung und Jurij Kandelja vermittelte mit einigen Tönen zum Schluss eine Atmosphäre im Wald. Hier spürte man, dass das Publikum die „Reise“ genoss und sich mit lang anhaltendem Applaus bedankte.

André Boettcher begleitet Katharina Maria Kagel mit der Violine

Danach wurde es fast melancholisch. Katharina Maria Kagel intonierte das „Hör ich Cymballklänge“ aus Franz Lehárs „Zigeunerliebe und machte das „geliebte Ungarland“ zum „geliebten Holsteinland“. Nachdem sie dem Publikum mit „Sway“ einmal das Gefühl der Schwerelosigkeit und des Davonschwebens vermittelte, endete der Abend mit einem Liebeslied, dem Soundtrack aus dem Film „Un homme et une Femme“ 1966 von Claude Lelouch. Lang anhaltender und frenetischer Applaus forderten eine Zugabe heraus, die Katharina und ihr Ensemble mit der rührenden Darbietung von „Don´t cry for me Argentina“ erfüllten.

Das nächste Konzert mit dieser Besetzung wird am 24. August im Rosenhof in Großhansdorf stattfinden: „Spanischer Abend – temperamentvolles Konzert und Tapas“

Ein Defibrillator für das Dörphus

Großensee, 29.03.17 – Die Senioren-Union überrascht Großensee mit einem besonderen Gerät für die Erste Hilfe, ein High-Tech-Instrument, mit dessen Unterstützung Leben gerettet werden kann.

Vertreter der ortsansässigen Vereine und Organisationen, die regelmäßig mit Trainings und Versammlungen das Dörphus nutzen, hatten die Gelegenheit, den Umgang mit einem medizinischen Gerät kennen zu lernen.

Für Notfälle steht an exponierter Stelle demnächst ein Defibrillator bereit. Der automatisierte externe, umgangssprachlich „Laiendefibrillator“ („AED“) kann ohne medizinische Kenntnisse benutzt werden und unterstützt bei der Ersten Hilfe, den Patienten in Ergänzung mit einer Herz-Lungen-Wiederbelebung zu versorgen, bis Rettungsdienst und Notarzt eingetroffen sind.

Knut Harder von der DLRG Stormarn demonstriert die Herzdruckmassage und den Einsatz des Defibrillators.

In dem Nachmittags-Seminar simulierte Knut Harder – Vorsitzender der DLRG Stormarn – zusammen mit Adolf Assmann – Vorsitzender der Senioren-Union Großensee mithilfe eines Dummy-Patienten und einem vorbereiteten Übungsgerät einen Notfall. Wichtig sei, dass der Ersthelfer bei Auffinden eines Verunglückten sofort mit der Notversorgung beginnt, so Knut Harder.

Knut Harder nimmt den Defibrillator in Betrieb.

Er soll dabei andere Personen anweisen, den Notdienst über „112“ zu informieren und ununterbrochen weitermachen. Sogleich wird der Defibrillator in Betrieb genommen. Über einen eingebauten Lautsprecher werden Sprachanweisungen gegeben, was man machen muss. Eine Software in der AED analysiert nach Anlegen von zwei Elektroden auf den Brustkorb des Patienten den Herzrhytmus und erkennt automatisch, ob sie mit Abgabe von Elektroschocks in Aktion treten muss. Zudem gibt das Gerät in regelmäßigen Abständen weitere Sprachanweisungen zur Herz-Druckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung. Es kann nichts verkehrt gemacht werden, so Knut Harder und holte im Anschluss an seine Vorführung sogleich die Anwesenden an den „Ort des Geschehens“ für einen „Schnupperkurs“.

Adolf Assmann von der Senioren-Union und Knut Harder übergeben den Defibrillator Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers.

Der Defibrillator wird von der Senioren-Union Großensee der Gemeinde zum Gebrauch für die Besucher des Dörphus zur Verfügung gestellt und nach Einrichtung eines geeigneten und gesicherten Platzes in Betrieb genommen. Die fachgerechte Wartung übernimmt die DLRG Stormarn.

 

 

Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers war der Erste, der einen Reanimationsversuch mit dem Defibrillator unternahm. Knut Harder beantwortet Fragen.

Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers und der Gemeinderat begrüßten einstimmig bei einer vorangegangenen Gemeinderatssitzung die Aufstellung des Gerätes.

 

 

Jahreshauptversammlung des SSV Großensee

Großensee, 17.02.17 – Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Spiel- und Sportverein Großensee e.V. wurde in den Sportgarten eingeladen. Wegen der grassierenden Erkältung- und Grippewelle gab es einige Absagen, auch von Mitgliedern, die geehrt werden sollten.

Zu Beginn wurde der zwei im vergangenen Jahr verstorbener Mitglieder in einer Schweigeminute gedacht: Leonhard Hundsdoefer, gestorben im Alter von 82 Jahren und Helmut Greve, gestorben im Alter von 94 Jahren.

Nach dem Bericht des Ersten Vorsitzenden Karl-Heinz Schmidt, unter anderem mit Worten zur Entwicklung der Mitgliederzahlen – es gab 364 und damit 32 weniger als im Vorjahr – sowie Aufzählung der wichtigsten Ereignisse – das traditionelle Grünkohl-Essen für Ehrenmitglieder und Spartenleiter, die Teilnahme an der Ferienaktion der Gemeinde und dem Dorffest – gab es Zusammenfassungen der Aktivitäten der Sparten Fußball, Gymnastik, Kinder-Turnen, Tanzen, Leichtathletik, Volleyball, Kung-Fu und Yoga. Letztere war im Berichtsjahr neu hinzugekommen.

Der SSV hat eine Website

Der Verein präsentiert sich im Internet jetzt mit einer Web-Site. Unter https://sportverein-grossensee.jimdo.com kann man sich über die Aktivitäten und das Sportangebot informieren. 

Die Versammlung wurde fortgesetzt dem Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung des Vorstands.

Gruppenbild der Geehrten mit Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers (3.v.l), 3. Vors. Susanne-Kathrein Bern und 1. Schriftführerin Pamela Cohrs (2. u. 4. v.l.) sowie 1. Vors. Karl-Heinz Schmidt (3.v.r)

Mit dem Grußwort des Bürgermeisters Karsten Lindemann-Eggers, der die gute Zusammenarbeit des Sportvereins mit der Gemeinde lobte, sowohl bei der Ausrichtung des Dorffestes, als auch bei der Teilnahme am Ferienprogramm, klang das Bedauern über die schwindenden Mitglieder-zahlen mit. Zu Überlegen sei, wie man Kinder und Jugendliche für die Teilnahme am Sport im und mit dem Angebot des SSV Großensee motivieren könne. Eine Option könnte sein, für Großenseer Kinder in den zum Schulverband gehörenden Sporteinrichtungen entsprechende Programme des Vereins anzubieten.

Susanne-Kathrein Bern als Dritte und Karl-Heinz Schmidt als Erster Vorsitzender nahmen die Ehrungen der langjährigen Mitglieder vor:

Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Stefan Heller, Jutta-Anna Adersson, Gabi Reinke, Tom Reinke, Ruben Paul, Tatjana Paul, Jasmin und Robert Spornhauer,

für 20 Jahre mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet: Steffen Cohrs und Jens Wichmann,

Henrik Cohrs erhielt von der 3. Vorsitzenden die Goldene Ehrennadel
Henrik Cohrs erhielt von der 3. Vorsitzenden die Goldene Ehrennadel

für 25 Jahre mit der Goldene Ehrennadel: Hanna Braun, Norbert und Rosemarie Plath, Henrik Cohrs,

 

 

 

Bernd Zimmermann und Carsten Meins erhielten von Susanne-Kathrein Bern (links) und Karl-Heinz Schmidt (rechts) ein Präsent

und für 40 Jahre: Ralf Hansel, Uwe Paul, Boye, Inge und Dirk Eylmann, Inge Timm (bekam 2x Gold und 1x Silber in der 4×100-Meter-Staffel in der Deutschen Nationalmannschaft bei der Veteranen-Europameisterschaft im Juli 2000 in Finnland), Carsten Meins, Bernd Zimmermann und Thorsten Meins.
 

Die Versammlung schloss mit den Wahlen des zweiten Vorsitzenden Thorsten Meins, der Kassenwartin Bärbel Zwingermann, der zweiten Schriftführerin Ursula Assmann und dem zweiten Kassenprüfer Peter Haufe.


Die Jugendfussball-Sparte des SSV Großensee möchte Mädchen und Jungen von 5-11 Jahren für den Fussball begeistern. Es wird Dienstags und Donnerstags von 17-18:30 auf einer hervorragenden Anlage im Sportpark Großensee in der Hamburger Straße trainiert. „Sitzt Du noch oder spielst Du schon…?“ Wer Lust hat, vorbeizukommen oder noch mehr wissen möchte, kann Günter Jonischkies anrufen: Tel. 04154/6260!